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Fazit


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Grundsätzlich sei gesagt: Alles hat reibungslos funktioniert!
Ein großes Dankeschön noch einmal an Harald, Anne und Katja von African Dreamtravel für die Planung, Organisation und Betreuung unserer Reise sowie die Beantwortung aller unserer Fragen und die vielen Tipps für unterwegs.

Positiv überrascht waren wir, dass sämtliche Transfers so problemlos und vor allem super pünktlich stattgefunden haben, ganz besonders hervorzugeben sind dabei die Mobile Safari und der Transfer nach Simbabwe mit Shearwater. Von wegen „afrikanischer Zeit“. Oftmals wartete der Fahrer schon, als wir einige Minuten vor der verabredeten Zeit ankommen.

Die Menschen in Namibia und vor allem in Botswana sind unheimlich freundlich und hilfsbereit. Straßenverkäufer sind nicht aufdringlich. Auch wenn man nichts kauft, bleiben sie sehr freundlich und interessieren sich dafür, wo man z. B. herkommt und wo man hinfährt. Auch haben wir uns zu jeder Zeit vollkommen sicher gefühlt. Wir hatten ja bereits gelesen, dass die Kriminalität in Botswana sehr gering ist und wir können das nur bestätigen.

Bisher kannten wir nur Südafrika und Namibia, Botswana war neu für uns. Aber wir sind restlos begeistert: Die Tierwelt und die Landschaft, insbesondere am Chobe River und im Delta, sind traumhaft schön und machen Lust auf mehr. Aufgrund der Tatsache, dass es zu Beginn des Jahres viel geregnet hat, war es noch sehr grün. Man sieht viele große Tiergruppen – Büffelherden, Hippos, Elefanten und natürlich Antilopen. Neu waren für uns Wildhunde, Lechwe, Pferdeantilopen, Rappenantiloppen, Leierantilopen und einige Vögel. Botswana ist für die Tierfreunde und Fotografen wirklich ein Traum.

Fahrtechnisch ist Botswana sicherlich anspruchsvoller als Namibia oder Südafrika. Immer wieder gibt es teils tiefsandige Pisten, die Zeit kosten. Ein vernünftiges und PS-starkes Allradfahrzeug ist zwingend notwendig. Gottlob hatten wir keine Pannen und keine Probleme.

Im Nachhinein sind wir der Ansicht, dass wir doch nach Xakanaxa hätten fahren können. Für uns als „Ersttäter Botswana“ wäre es vielleicht besser gewesen, wenn wir zuerst die Mobile Safari durchgeführt hätten und wären dann alleine Richtung Xakanaxa gefahren. Wir haben uns einiges von Owen, unserem Guide, abgeschaut und er hat uns einige Fahrtipps gegeben. Aber man lernt ja immer dazu.

Obwohl wir mit dem Toyota Hilux inkl. Dachzelt sehr zufrieden waren, würden wir bei unserer nächsten Tour ein anderes Fahrzeug wählen. Der Auf- und Abbau des Dachzeltes nimmt doch relativ viel Zeit in Anspruch. Außerdem herrscht auf der Ladefläche des Wagens immer ein gewisses Durcheinander. Seitens des Vermieters gab es nur zwei Plastikboxen – eine für Geschirr und eine für Lebensmittel – und eine fest installierte Kühlbox. Weiterhin ein Tisch, der allerdings sehr platzsparend unter dem Dach befestigt wurde, und zwei Stühle. Wir hatten dann natürlich unsere beide Reisetaschen und jede Menge Tüten, in denen wir diverse Utensilien aufbewahrt haben. Konkret bedeutet das allerdings. Man räumt von Links nach Rechts, von Vorne nach Hinten und zurück.
Bei unserer nächsten Tour würden wir definitiv einen BushCamper o. ä. mieten. Das Aufstelldach ist schnell aufgeklappt und man kann seinen „Haushalt“ besser verstauen. Wir haben Fahrzeuge gesehen, die wesentlich besser organisiert waren. Na ja, vielleicht sind wir da ein wenig verwöhnt oder zu Deutsch.

Wir haben uns bewusst für Mai/Juni als Reisezeit entschieden und würden es beim nächsten Mal nicht anders machen. Sicherlich geht dann schon in den afrikanischen Herbst und die Temperaturen am Morgen und am Abend sind teils empfindlich kühl. Da geht’s nur mit dem „Zwiebelprinzip“. Im Normalfall hatten wir morgens ca. 10-13 Grad, Kälterekord waren 4,3 Grad. Da kostet es schon mal etwas Überwindung, aus dem etwas wärmeren Zelt zu krabbeln. Auch abends haben wir immer eine Fleecejacke benötigt. Aber tagsüber waren es immer angenehme 25-30 Grad. Für uns gerade richtig.

Wie bereits erwähnt, war der Rückflug ein wenig stressig. Aber das kann natürlich vorkommen. Aber wir würden beim nächsten Mal auf jeden Fall versuchen, einen Direktflug zu buchen.

In unserem Bericht haben wir auf die ausführlichen Bewertungen unserer Unterkünfte und Campsites verzichtet. Das hätte wahrscheinlich den Rahmen gesprengt. Unsere Bewertungen findet Ihr jedoch alle in Tripadvisor.

Wir sind sicher, dass wir wiederkommen - sowohl nach Namibia als auch nach Botswana. Es gibt noch einige Strecken, die wir unbedingt sehen und fahren möchten. Wir sind noch lange nicht vom „african virus“ geheilt!